Grußwort von Herrn Pater Justin

Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem wir das große Ereignis der geschwisterlichen Zusammenkunft zu Weihnachten und Neujahr 2023 miterlebt haben, ist es passend, das Thema für dieses Jahr aus der Enzyklika Fratelli tutti von Papst Franziskus zu wählen: „Wie wichtig ist es, gemeinsam zu träumen!  Allein steht man in der Gefahr der Illusion, die einen etwas sehen lässt, das gar nicht da ist; zusammen jedoch entwickelt man Träume. Träumen wir als eine einzige Menschheit, als Weggefährten von gleichem menschlichen Fleisch, als Kinder der gleichen Erde, die uns alle beherbergt, jeden mit dem Reichtum seines Glaubens oder seiner Überzeugungen, jeden mit seiner eigenen Stimme, alles Brüder und Schwestern“. (Fratelli Tutti Nr. 8)

Als Mitglieder der Kirche, die der Leib Christi ist, sind wir berufen, Sauerteig in der Welt zu sein und an diesem Traum teilzuhaben. Es ist ein Traum, der uns dazu aufruft, ihn durch praktisches Handeln zu verwirklichen, da wir nicht allein handeln können, sondern „alle zusammen“ immer Unterstützung in unserer geistlichen Familie, der Kirche, finden werden. Dieses „alle zusammen“ nennt man heute Synodalität.

Was ist Synodalität? Es ist die Teilnahme aller verschiedenen Mitglieder, die das Leben der Kirche ausmachen. Papst Franziskus erklärte in seiner Ansprache zum Gedenken an den 50. Jahrestag der Einsetzung der Bischofssynode: „Diesen Weg müssen wir fortsetzen. Die Welt, in der wir leben und zu deren Liebe und Dienen wir auch mit ihren Widersprüchen berufen sind, fordert von der Kirche die Stärkung der Synergien in allen Bereichen ihrer Sendung. Und gerade auf diesem Weg der Synodalität finden wir den Weg, den Gott von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet“.

Ich wünsche allen ein schönes und friedliches Jahr, lasst uns auf den Heiligen Geist hören und in geschwisterlicher Liebe leben.

 

Justin Nambelil, O Praem

Pfarrer

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