Kirche St. Vitus Rieden

Die Pfarrkirche St. Vitus in Rieden

Der Pfarrhof fiel den Wirren des Krieges zum Opfer und brannte bis auf die Grundmauern ab. 1664 begannen die Arbeiten am Wiederaufbau des Pfarrhofes. Schon 1704 ereilte erneut ein Brand den Pfarrhof und den zugehörigen Stadel. Diesmal waren es die Kaiserlichen und deren Verbündete Engländer, die das Feuer legten.

Mit der Weihe der Kirche im Jahre 1735 durch den Augsburger Weihbischof Johann Jakob von Mayr wurde die Kirche wieder in der Dorfgeschichte erwähnt. Das Langhaus wurde scheinbar erweitert und stammt aus den frühen Jahren des 18. Jahrhunderts. Der vordere und damit ältere Teil stammt aus der gotischen Kunstepoche.

Die große Figur des Gekreuzigten wurde einem romanischen Vorbild nachempfunden.

Eine der alten Glocken des Geläutes datiert aus dem Jahre 1752. Sie wurde in einer Glocken-gießerei in Augsburg gegossen.

Am 26. Juli 1767,am Annafest, ereignete sich ein furchtbares Unglück: der Kirchturm von St. Vitus stürzte aus bisher ungeklärten Gründen ein und begrub den Röllenhof unter sich.

Der damalige Pfarrer, Georg Asam, begann im Jahre 1788, noch 14 Jahre vor Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Bayern, die Kinder im Lesen und Schreiben zu unterrichten.

Im Jahre 1799 wurde eine Monstranz für die Pfarrkirche gestiftet. Wer der edle Spender war ist nicht mehr bekannt.

Die alte Orgel wurde im Jahre 1818 durch eine neue ersetzt.

1822 stiftete der Weber Sandmeier ein goldbesticktes Messgewand.

Ab dem Jahre 1876 riefen, nach der Weihe neue Glocken die Gläubigen zum Gebet.

Ein wichtiges Datum war für die Bewohner von Rieden der Begin der Restaurierung des Gotteshauses im Jahre 1898.

88 Jahre lang begleitete die Orgel die Gläubigen beim ehrfürchtigen Gebet und Gesang in der Kirche – 1906 wurde die alte Orgel durch eine neue ersetzt.

Der erste Weltkrieg forderte auch von den Kirchen seinen Obolus. So wurde am 28.August 1917 die kleine Glocke während der Messfeier vom Turm genommen, anschließend eingeschmolzen und zum Gießen von Geschützen verwendet.

In den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg wurden verschiedene Beschaffungen und Renovierungsarbeiten an der Kirche durchgeführt:

Einbau eines elektrischen Läutwerks, Erneuerung der Sakristei, Außenrenovierung der Kirche, Innenrenovierung der Kirche, Renovierung der Kirchenorgel, Renovierung des Glockenstuhls und die Renovierung des Dachs des vorderen Kirchenschiffs.

Heute ist St. Vitus in Rieden, St. Georg in Laimering, die Unschuldigen Kinder von Wessizell und deren Filialen St. Peter und Paul in Tattenhausen und St. Michael in Ziegelbach, Mariä Verkündigung in Taiting mit der Filialkirche St. Nikolaus in Bitzenhofen und die Filialkirche St. Franziskus Mitglied in der Pfarreiengemeinschaft von St. Martin in Dasing.

Eine Führung durch das Gotteshaus:

Das Gotteshaus, welches dem Hl. Vitus geweiht ist steht heute auf einem kleinen Hügel mitten im Dorf. An die Westseite des Langhauses ist der barocke Zwiebelturm angebaut. Von Süden her betritt man durch einen kleinen Vorbau das Gotteshaus. Um die Kirche herum ist der Gottesacker ausgebreitet.

Wenn man das Gotteshaus betritt beeindrucken auf den ersten Blick im gotischen Chorraum der barocke Hochaltar und die beiden Seitenaltäre.

Über dem Volksaltar kann man ein Deckengemälde sehen, welches den kindlichen Jesus als Zimmermann darstellt. Weiter sind 2 Medaillons mit folgenden latainischen Aufschriften zu sehen:

ARIS IMPONIT HONORES … d.h.
… ET LAKRYMÆ PROSUNT d.h. und Tränen befruchten.

Die beiden Seitenaltäre stehen bereits im Langhaus der Kirche.

Zur Linken der Marienaltar mit der Figur der Muttergottes und darüber einer Darstellung des Hl. Johannes von Nepomuk.

Die Südwand beherrscht ein Kreuz mit der am Fußende stehenden Schmerzensmutter.
Daneben ist eine Statue des Hl. Bruder Konrads auf einem kleinen Podest aufgestellt.

Eine zweistöckige Empore beschließt das Gotteshaus im Westen. Bilder der Apostel und zwei großflächige Bilder zieren jeweils die Emporen.

Doppelempore auf der Westseite des Kirchenschiffes. Links unter der ersten Empore ist der Eingang zur Kirche.

Die runden Bilder zeigen 12 Apostel:

Auf der ersten Empore lassen zwei bunte und runde Glasfenster mit der Darstellung der vier Evangelisten helles Licht eintreten.

Die Decke des Langhauses zieren, neben dem großen Gemälde, zwei Medaillons mit den Aufschriften:

PERIIT UT VIVAT d.h. Er stirbt um zu leben.
IN SIGNUM FÆ DIS ADSUM d. h. Im Zeichen des Bundes bin ich da.

Das große Deckengemälde stellt die glorreiche Aufnahme Mariens in den Himmel dar.

Leider ist unsere Kirche nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet, aber ein Anruf bei unserem Mesner könnte Ihnen das Gotteshaus öffnen!

Kirchenverwaltung Laimering

Mitglieder

Für die Wahlperiode 2019 bis 2024 wurden gewählt:

Klitzing Oliver (Kirchenpfleger)
Fiehl Peter
Rohrmoser Joseef jun.
Sandmair Hubert

Was ist die Kirchenverwaltung?

Die Kirchengemeinden, die jeweils Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, bilden gleichzeitig je für sich einen gemeindlichen kirchlichen Steuerverband.
Die Kirchenverwaltung (KV) ist ein Organ des gemeindlichen kirchlichen Steuerverbandes.

Aufgaben der Kirchenverwaltung:

1. Erhebung und Verwaltung des Kirchengeldes

2. Antragsstellung bei Erhebung eines gestaffelten Kirchengeldes

3. Bestimmung der Fälligkeit des Kirchengeldes

4. Aufstellung, Beratung und Beschlußfassung des Haushaltsplanes des gemeindlichen kirchlichen Steuerverbandes

5. Anerkennung der Jahresrechnung des gemeindlichen kirchlichen Steuerverbandes

6. Bestellung und Entsendung eines Mitglieds in die Gesamtkirchenverwaltung

7. Bestellung und Entsendung eines für die Wahl der weltlichen Vertreter des Diözesansteuerausschusses

8. gewissenhafte Verwaltung des örtlichen Kirchengemeindevermögens, insbesondere bestehender kirchlicher Friedhöfe.

Detailinformationen über weitere Themen zur Kirchenverwaltung sind in der „Ordnung für kirchliche Stiftungen“ unter II. Satzung für die gemeindlichen kirchlichen Steuerverbände in den bayer. (Erz-)Diözesen (GStVS) Zweiter Abschnitt niedergelegt.

Pfarrgemeinderat Laimering

Mitglieder

Monika Messner (Vorsitzende)
Claudia Ankner
Katharina Ankner
Andrea Asum
Christine Asum
Sonja Römmelt
Christine Rohrmoser
Franziska Tomasini

Was ist der Pfarrgemeiderat?

1. Der Pfarrgemeinderat ist laut Satzung der Diözese Augsburg in sinngemäßer Anwendung des Dekretes über die Hirtenaufgabe der Bischöfe der vom Bischof eingesetzte Pastoralrat der Gemeinde und das vom Bischof anerkannte Organ im Sinne des Konzildekretes über das Apostolat der Laien zur Koordinierung des Laienapostolates in der Pfarrgemeinde und zur Förderung der apostolischen Tätigkeit der Gemeinde.

2. In jeder Pfarrei ist ein Pfarrgemeinderat zu errichten. Ausnahmeregelungen in vikarierten kleineren Gemeinden bedürfen der Zustimmung des Bischofs.

3. Die Amtszeit beträgt vier Jahre

Aufgaben

Der Pfarrgemeindrat dient dem Aufbau einer lebendigen Gemeinde durch die Verwirklichung des Heils- und Weltauftrags der Kirche. Als Pastoralrat berät und unterstützt er den Pfarrer in seinen Aufgaben, als Organ des Laienapostolats wird er, ohne in die Eigenständigkeit der Gruppen und Verbände in der Pfarrgemeinde einzugreifen, in eigener Verantwortung tätig.

Detais sind in den § 1 bis 11 der Satzung für die Pfarrgemeinderäte in der Diözese Augsburg niedergelegt.

Sitzungen des Pfarrgemeinderates:
Die Sitzungen des Pfarrgemeinderates sind öffentlich (ausgenommen bei der Behandlung von Personalfragen).

Die Sitzungstermine werden in Abstimmung mit den Mitgliedern festgelegt. Es finden jedoch mindestens vier Sitzungen pro Kalenderjahr statt.
Zu außergewöhnlichen Anlässen können zusätzliche Treffen vereinbart werden.

Die Sitzungstermine und die dazugehörige Agenda werden an den Pfarrkirchen veröffentlicht.

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Kirche St. Georg, Laimering

Die Pfarrkirche St. Georg in Laimering

Geschichte:

Seit wann Laimering schon Pfarrei ist, ist leider nicht genau bekannt. Ende des 12. Jahrhunderts wird über eine Schenkung von Laimering durch Pfalzgraf Otto von Wittelsbach an das Kloster St. Ulrich und Afra berichtet. In einer Notarsurkunde vom 28. März 1455 wird der Priester Ulrich Hammerstetter als Pfarrer zu Laymeringen genannt.

Ab diesem Zeitpunkt sind die Reihe der Priester, die in Laimering wirkten bis auf den heutigen Tag bekannt. In einem Steuerbuch von 1671 findet man den Namen der Kirche mit St. Georg angegeben. Da der Hl. Georg Ende des 11. oder Anfang des 12. Jahrhunderts als der Patron der Ritter und auch Bauern verehrt wurde, kann man davon Ausgehen, dass die Kirchengründung in diesen Zeitraum zu suchen ist. Mann kann davon ausgehen, dass das damalige Gotteshaus im gotischen Stil errichtet war.

Das Gotteshaus in der heutigen Form wurde im 18. Jahrhundert errichtet. In den Diözesanaufzeichnungen wird die Weihe der Kirche am 20. Juni 1790 durch Weihbischof J. Nep. Freiherr von Angelter, Bischof von Pellr genannt. Ca. 100 Jahre später, 1895, wurde die Kirche erweitert und renoviert. Man kann davon ausgehen, dass zum damaligen Zeitpunkt die letzten gotischen Bildwerke verkauft und auch der größte Teil der spätbarocken Ausstattung beseitigt wurden. Das Gotteshaus wurde damals im Nazarenerstil umgebaut und ausgestattet.

Eine weitere umfassende Renovierung wurde im Jahre 1971 in die Wege geleitet. So wurde unter anderem der Boden ausgehoben, die Mauern abgeschnitten und isoliert, die Wände neu verputzt und die lang ersehnte elektrische Kirchenheizung eingebaut. Die Sakristei und das Vorhaus sind bei den Renovierungsarbeiten eingestürzt und mussten neu aufgebaut werden. Der Turm wurde an seinen Fundamenten verstärkt und ausgegossen. Der Verputz wurde eben falls erneuert und die Gesimsprofile nach alten Mustern neu aufgezogen.

Bei der Restaurierung der Decke des Kirchenschiffes kam ein barockes Fresko zu Tage, welches die Versuchung und Verurteilung des Hl. Georgs darstellt. In der Hohlkehle des Schiffes kamen vier Priesterbilder sowie zwei Medaillons mit musizierenden Engeln zum Vorschein.

Von Nordendorf konnten sehr schöne spätbarocke Altäre erworben werden.

Bach allen Renovierungsarbeiten konnten mit dem Besuch von Bischof Dr. Josef Stimpfle am 16. Juli 1972 die Gottesdienste wieder aufgenommen werden.

Die letzten Renovierungsarbeiten im Innenraum der Kirche begannen im Mai 2003. So mußte der Holzwurm begast werden, Risse und Schlitze in der Raumschale verschlossen und lockere Putzflächen abgenommen und ersetzt werden. Im Dachraum wurde eine Holzschutzbehandlung vorgenommen und verschiedene Reparaturarbeiten an der Elektrik und an der Heizung durchgeführt. Für den Besucher heute zeigt sich, daß umfangreiche Reinigungsarbeiten an den verrusten Altären und an Wänden durchgeführt wurden.

Größeren Renovierungsarbeiten wurde auch an der Orgel 2003 vorgenommen. Am 3. Oktober 2004 feierte schlußendlich die gesamte Gemeinde zum Abschluß der umfangreichen Arbeiten ein gelungenes Fest, welches von einem Festgottesdienst unter Leitung des Weihbischofs Josef Grünwald gekrönt wurde.

Eine kleine Führung durch das Gotteshaus:

Vom Westen her betritt man durch einen 3-türigen Vorbau die einschiffige Kirche. Hohe Fenster sorgen für viel Licht sowohl im Chorraum als auch im gesamten Kirchenschiff. Drei Altäre schmücken das Gotteshaus. Der Chorraum ist durch einen flachen Bogen vom Langhaus getrennt.

Den Chorraum schmückt der barocke Hochaltar und der Volksaltar. Das Altarbild stellt den Apostel Jakobus d.Ä. dar.

Darstellungen des Hl. Nepomuk und des Hl. Franz-Xaver schmücken mit der Hl. Anna (Selbdritt) und dem Hl. Joachim die Chorraumwände und den Hochaltar.

Hl. Nepomuk – Hl. Anna (Seibdritt) – Hl. Joachim – Hl. Franz-Xaver

An den nördlichen und südlichen Außenwänden des Chorraums sind jeweils 2 Reliquienschreine angebracht. Links und rechts davon hängen Bilder von Kirchenlehrern.

Dieses sind an der Nordseite des Chorraums:

Hl. Hieronymus – linkes Reliquar – Hl. Gregorius

und an der Südwand sind dies:

Am Übergang des Langhauses in den Chorraum sind die beiden barocken Seitenaltäre untergebracht.
Die Altarbilder stellen am linken Seitenaltar den sterbenden Josef begleitet von Jesus und seiner Mutter Maria dar. Das Medaillon im oberen Teil des Altares stellt den Hl. Sebastian dar.
Das Altarblatt des rechten Seitenaltars ist der Hl. Barbara gewidmet. Das Medaillon im oberen Teil des Altars stellt den Hl. Nepomuk dar.

Linker Seitenaltar – Rechter Seitenaltar

Links vom rechten Seitenaltar ist eine Mutter Gottes Statue hingestellt.
Der vor dem Altar „abgestellte“ Taufbrunnen kann zur Taufe in die Mitte des Kirchenraumes verschoben werden.

Maria, die unbefleckt Empfangene – Taufbrunnen

Die südliche Außenwand des Kirchenschiffes zieren die unten aufgeführten Darstellungen.

Hl. Sebastian – Missionskreuz – Hl. Bruder Konrad – Muttergottes mit Kind

Beim Blick vom Hochaltar in das Gotteshaus beeindrucken die drei Bildgruppen auf der Balustrade der Empore. Es sind die die Darstellung von 12 Aposteln in folgender Reihenfolge:

Empore mit Darstellung der 12 Apostel

Mittlere Darstellung (von links nach rechts): Johannes, Petrus, Paulus und Andreas:
Linke Darstellung (von links nach rechts): Bartholomäus, Judas Thadäus, Philippus und Mathias.
Christus, der Auferstandene – Hl. Georg – Johannes der Täufer – Hl. Krescentia

In die nördliche Außenwand eingelassen findet man eine Diarahma des Ölbergleidens Christi.

Über dem Volksaltar ist der Hl. Geist in Form einer Taube dargestellt.
Am Übergang vom Kirchenschiff zum Chorraum ist ein Schallloch in der Decke eingebracht, welches mit dem Kreuz und den Leidenswerkzeugen Christi verschlossen ist.

Hl. Geist – Schallloch im Kirchenschiff

Das barocke Deckenfresko im Schiff wurde ebenfalls bei den letzten Renovierungsarbeiten unter einem Ölgemälde aus dem Jahre 1895 entdeckt und freigelegt. Es stellt die Versuchung und Verurteilung des Hl. Georg dar.

Deckenfresko im Kirchenschiff:

S. Ignotus – S. Kunibald – Engel mit Pauken

An der Nordseite:

S. Ivo – S. Gisilarius – Engel mit Posaunen

Unter der Empore – gleich links nach dem Eingang – bittet der Hl. Antonius mit dem Jesuskind am Arm um eine milde Gabe.

In der Rückwand des Kirchenschiffes eingelassen findet man eine Steintafel mit Daten über die von 1472 bis heute in Laimering amtierender Priester.

Hl. Antonius mit dem Jesuskind – Amtierende Priester seit 1455

Mit diesen beispielhaft aufgeführten Bildern möchten wir Ihnen einen Eindruck vermitteln, der für Sie einen Besuch unseres Gotteshauses wertvoll erscheinen lässt.

Seniorenkreis

32 Jahre Seniorenkreis

Im Herbst 1978 entschloß sich der Pfarrgemeinderat Dasing unter seinem Vorsitzenden Herrn Dr. Lauter, in Zusammenarbeit mit Frau Fanny Guggenmos, als damalige Vorsitzende des Katholischen Frauenbundes, die Senioren, etwa vom 60. Lebensjahr an, zu regelmäßigen Treffen eizuladen. Auch Schwester Anthelma von der Ambulanten Krankenpflege, Frau Adele Fischer, das Ehepaar Kraus und Frau Therese Kersch wirkten mit. Am 4. Dezember 1978 war die erste Zusammenkunft und seither trifft man sich immer am ersten Montag des Monats von 14:00 bis 17:00 Uhr im neu gebauten Pfarrheim.

Das Programm umfaßt vielerlei Bereiche: z.B. Gesundheit, Sicherheit im Straßenverkehr und Tagesausflüge, Vorträge von Externen. Pfarrer Singer und Hr. Dr. Lauter betreuten im monatlichen Wechsel die Zusammenkünfte der Senioren. Kräftig unterstützt wurden sie dabei von Diakon Karl-Heinz Neumann. Heute betreut Familie Neumann die Zusammenkünfte.

Im Dezember feiert man Advent und Nikolaus und immer wird auch gesungen. Durchschnittlich kommen 35 bis 40 Personen. Es gibt keine feste Mitgliedschaft; wer kommt beteiligt sich mit 2 EURO an den Unkosten, die vor allem durch die Geburtstagsgeschenke entstehen. Der Kreis lebt vom Gespräch und den zwischenmenschlichen Kontakten.

Doch bedarf jeder Nachmittag einer gewissenhaften Vorbereitung.

Frau Thea Eichhorn stellte für die Veranstaltungen die erforderlichen Liedblätter zur Verfügung; heute übernimmt dies alleine Fam. Neumann. Um die Beschaffung der Geburtstagsgeschenke kümmern sich in Absprache die „Begleiter“ der Gruppe.

Zwei Wochen vor jeder Zusammenkunft treffen sich die Aktiven zur Vorbesprechung. Herr Dr. Lauter und Herr Pfarrer Singer wirkten als Begleiter und Katalysatoren und versuchen, bei den Menschen, die sich offiziell „zur Ruhe gesetzt“ haben, die „Lebendigkeit“ zu erhalten oder wieder zu entfalten.

Nach 30 jähriger Tätigkeit hat zum Jahreswechsel 2005 Herr Dr. Lauter seine Leitung niedergelegt.

Familie Neumann und Herr Pfarrer Justin werden mit der Vorstandschaft in Zukunft für die Treffen die Verantwortung tragen.

Interessierte Frauen und Männer sind herzlich eingeladen, an diesen Aufgaben je nach Können und Zeit regelmäßig oder zeitweise mitzuwirken!

Termine der kommenden Treffen

Keine Veranstaltungen

Familienkreis der Pfarrei St. Martin in Dasing

Unser Familienkreis wurde vor 28 Jahren im Einvernehmen mit dem damaligen Pfarrer, Herrn Pater Müller, – angeregt von den Eheleuten Irmtrud und Karl-Heinz Neumann – gegründet. Sie und die Ehepaare Bachmeir und Hangelberger sind seit der Gründung heute noch aktiv dabei.

Die monatlichen Treffen fanden damals und finden heute einmal im Monat reihum in den Privaträumen der Beteiligten statt. Die Thematik der abendlichen Gespräche wurde je nach Aktualität, Jahreszeit und Kirchenjahr von Mal zu Mal und erst seit einigen Jahren im Voraus für ein ganzes Jahr gemeinsam besprochen und festgelegt. (September bis Juli des nächsten Jahres) Im August (Sommerferien) wird eine Tageswanderung mit der Besichtigung interessanter kultureller Stätten angeboten. Damals wie heute wurde Fasching im Familienkreis gefeiert. Man traf sich und trifft sich auch heute gelegentlich zwanglos oder aus Anlaß eines Familienfestes untereinander.

Es versteht sich, daß im Laufe von fast 30 Jahren die Teilnehmer wechselten. Die damals kleinen Kinder in den Familien sind heute erwachsen, Gespräche über Erziehungsprobleme wurden abgelöst von Diskussionen um Schule und Ausbildung oder um die Problematik zeitgemäßer Glaubensvermittlung. Literaische Themen gehören heute noch zur Programmgestaltung. Zu speziellen Themen werden gelegentlich auch Gastreferenten eingeladen.

In den ersten Jahren des Bestehens zeichnete sich der Familienkreis aus durch bewußte Öffnung für interessierte nicht katholische Mitbürgerinnen und Bürger. So wurde ein Aspekt des Gründungsgedankens, die Kontaktsuche und die Begegnung mit neu Zugezogenen hilfreich und dankbar angenommen.

Heute treffen sich nahezu regelmäßig und vollzählig sechs Ehepaare in den Räumen der jeweiligen Gastgeber. Wenn es der Terminplan erlaubt, sind auch Herr Pfarrer Singer und Frau Gallbronner sehr zu unserer Freude und Bereicherung bei der monatlichen Zusammenkunft mit dabei.

Die „Gastgeber“ sind verantwortlich für die Vorbereitung und Behandlung des für den Abend bestimmten Themas. Mit anschließender Diskussion ist gegen 22:00 Uhr der sachliche Teil beendet. Es folgt ein lockeres gemütliches Beisammensein mit einem einfachen Imbiß und Getränken; das zieht sich meist bis kurz vor Mitternacht hin. Daraus kann man schließen, daß sich die Teilnehmer im Familienkreis wohlfühlen und gerne beisammen sind.

Verfasser: Georg Böß

Kirchlicher Friedhof Dasing

Kirchlicher Friedhof Dasing

Der kirchliche Friedhof umrahmt die Kirche St. Martin auf drei Seiten. Er ist begrenzt durch eine Friedhofsmauer und hat vier Eingänge. Klassische Erdgräber prägen das Bild des Friedhofs. Mit seinen 178 Grabstellen ist der Friedhof fast vollständig belegt, es sind nur wenige Grabstellen frei. Ein Urnenhain ist aus Platzgründen nicht geplant. Urnen werden daher in den klassischen Erdgräbern beigesetzt.

Für Fragen und bei Anfragen nach einer Grabstelle wenden Sie sich bitte an den Kirchenpfleger in Dasing Herrn Anton Briel (Tel. +49 176 53630888).

zur Friedhofsordnung im pdf-Format

Frauenbund Dasing

Veranstaltungen

Vorstandschaft des KDFB (Katholischer Deutscher Frauenbund) in Dasing

FunktionName
1. VorsitzendeCarola Kreutmayr
SchriftführerinHeike Widmann
Johanna Kügle
Elvira Wanner
KasseCarmen Huber
 BeisitzerinnenRoswitha Knöferl,Marianne SchauppKatharina Gröger
KassenprüferinnenJutta Sulzberger; Irmgard Hartl

Allgemeines über den KDFB

Der KDFB ist ein Frauenverband mit bundesweit rund 220.000 Mitgliedern.
Im KDFB finden sich katholisch und ökumenisch engagierte Frauen, die kirchlich aktiv sind. Der Frauenbund tritt für eine gleichberechtigte Mitwirkung und Mitverantwortung von Frauen in der Kirche ein und trifft als Verband seine Entscheidungen selbstständig und autonom.

Aufgaben und Ziele

Der Katholische Deutsche Frauenbund ist der Zusammenschluß von Frauen im Geiste der katholischen Frauenbewegung. Ziel des KDFB ist eine wertorientierte, religiös motivierte politische Interessenvertretung, um am Aufbau einer Gesellschaft und Kirche mitzuwirken, in der Frauen und Männer partnerschaftlich zusammenleben und Verantwortung tragen für die Zukunft einer friedlichen, gerechten und für alle lebenswerten Welt.

Aufgaben

  • Frauen bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer Begabungen mit Blick auf die eigenverantwortliche Gestaltung von Gesellschaft, Staat, Kirche, Familie und Beruf zu unterstützen;
  • die Vernetzung von Frauen mit unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen zu fördern;
  • die Interessen und Anliegen von Frauen auf allen Ebenen in Gesellschaft, Staat und Kirche zu vertreten.

Durchführung des Vereinszwecks:

Dem Vereinszweck dienen

1. Veranstaltungen und Projekte zu
– religiösen, kulturellen, politischen und internationalen Fragen;
– Fragen des Ehe- und Familienlebens und der Alleinlebenden;
– Fragen der Berufstätigkeit der Frau;
– sozialen und caritativen Aufgaben;
2. Einrichtungen und Werke wie
– Berufsorganisationen der Hausfrauenvereinigung e.V. und Landfrauenvereinigung e.V.
– AGENDA – Forum Katholischer Theologinnen e.V.;
3. Herausgabe von Schrifttum;
4. Mitarbeit in Pfarrei, Dekanat und Diözese;
5. Mitarbeit in zentralen Zusammenschlüssen;
6. Mitarbeit im öffentlichen Leben unter Berücksichtigung der Interessen von Frauen
(Quelle: Auszug aus den Statuten des Vereins)

Zur Geschichte des KDFB in Dasing

Der katholische Frauenbund in Dasing wurde im Jahre 1967 ins Leben gerufen.

Heute zählt er 126 Mitglieder aus Dasing und umliegenden Gemeinden (z.B. Wessiszell, Tattenhausen, Edenried, Oberzell).

Monatlich findet ein Treffen der Mitglieder statt. Zu besonderen Anlässen (z.B. Vorbereitung zu besonderen Anlässen wie das Pfarrfest) werden außerplanmäßige Treffen organisiert und abgehalten.

Folgende Aufgaben werden und wurden in der Vergangenheit vom katholischen Frauenbund in Dasing wahrgenommen:

– Durchführung von Faschingsveranstaltungen für Senioren
– Kranken- und Geburtstagsbesuche
– Abhaltung von Wortgottesdienst zum Weltgebetstag
– Bewirtung beim Pfarrfest
– Gestaltung der Osterkerze für die Kirche und für die Gläubigen
– Abhaltung von Gebetsstunden am Karfreitag
– Blumen- und Kerzenspenden für die Kirche
– Teilnahme in altbayerischer Tracht bei Umzügen
– Durchführung von Papier- und Altkleidersammlungen
– Gestaltung von Ferienprogrammen für die Kinder
– Organisation und Teilnahme an Wallfahrten
– Abhaltung von Einkehrtagen
– Organisation und Abhaltung von Vorträgen zu unterschiedlichen Themen
– Mitgestaltung am Adventsbasar
– Organisation von Ferien für Mitglieder
– Abhaltung von Bastelstunden

Wie Sie sehen, ist der katholische Frauenbund in Dasing eine Vereinigung, die viele verantwortungsvolle und interessante Aufgaben wahrnimmt.

Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, so wenden Sie sich bitte an Frau Carola Kreutmayr.

Kirchenchor Dasing

Kirchenchor Dasing

Wie sich eine Organisation dieser Art im Laufe der Jahrzehnte entwickelt hat, kann man am besten an der Abfolge der in der Vergangenheit amtierenden Chorleiter und dem Repertoir des Chors beurteilen.

Namentlich waren folgende Chorleiter für den Kirchenchor verantwortlich:

  • Guggenmos Anton
  • Geißler Rudolf
  • Kracker Manfred
  • Breinl Gerhard
  • Schleburg Florian
  • Klemm Stefan
  • Wilberg Axel
  • Monika Trinkl-Peters
  • Peter Lenz

Zur Zeit besteht der Chor aus 28 Mitgliedern im Alter von 11 bis 74 Jahren unter Leitung von Herrn Peter Lenz.

Folgende Fragen möchten wir Ihnen schon vorab beantworten:

Wie kommt man zum Kirchenchor? – Einfach kommen und mitsingen! (So einfach ist das!!!!)

Wann und wo finden die Chorproben statt? – Jeden Montag um 20:00 Uhr im Pfarrheim von St. Martin (ausgenommen in den Schulferien).

Wann singt der Chor?

  • in der Regel einmal im Monat
  • an einem Adventsonntag
  • zu Weihnachten
  • an einem Fastensonntag
  • am Karfreitag, am Ostersonntag
  • bei einer Maiandacht

Mit konzertanten Aufführungen (z.B. Weinachten) stellt sich der Chor dem kritischen Publikum von Dasing und Umgebung.

Welche Werke kommen zur Aufführung?

  • Ulrich Mayrhofer – Adventmesse
  • K. Kempter – Patoralmesse
  • Johann Sebastian Bach – „Bleib bei uns“ – Kantate
  • Wolfgang Amadeus Mozart – Ave Verum, Laudate Dominum, Messen
  • Josef Haydn – Kleine Orgel-Solo-Messe
  • Georg Friedrich Händel – Halleluja
  • Hugo Distler – Motetten
  • Michael Praetorius – Motetten

Weiter werden Werke von Josef Gabriel Rheinberger, Max Reger und anderen Komponisten aufgeführt.
Weiter gehören zum Repertoire des Chors Choräle aus der Gregorianik, aber auch Gospels aus jüngerer Zeit.

Sind Sie neugierig geworden? – dann kommen Sie uns besuchen. Wir freuen uns über jeden der mitmachen möchte!

Wenn Sie noch mehr wissen wollen, so wenden Sie sich bitte an
Frau Rita Leopold (Tel.: +49 8205 6992).

Ministranten Dasing

Ministranten wurden früher und z.T. auch noch heute als Messdiener bezeichnet. Ihre Aufgabe ist es, wie der Name schon sagt, in der Messe zu dienen. Sie unterstützen den Pfarrer während des Gotesdienstes z.B. in dem sie das Buch während des Lesens halten, wenn keine Ablagemöglichkeit da ist oder Hostien, Kelch, Wein und Wasser anreichen. Der 1 bis 2-monatige Miniplan teilt ein, wer an welchen Tagen Dienst hat.

Außerhalb der Messe treffen sich die Ministranten in Gruppenstunden. Dort werden Einheiten zu Themen wie z.B. das Kirchenjahr gemacht oder gespielt. Solche Zeiten schließen auch evtl. anstehende Proben ein, um den reibungslosen Ablauf im Gottesdienst zu verbessern. Auch pfarreiübergreifende Aktionen z.B. ein Fußballtunier oder das „Spiel ohne Grenzen“ finden Anklang.

Insgesamt in der Pfarreiengemeinschaft sind wir meistens ca. 110 Ministrantinnen und Ministranten, die sich aufteilen in:

ca. 55 Ministranten in Dasing
ca. 15 Ministranten in Laimering
ca. 10 Ministranten in Rieden
ca. 20 Ministranten in Wessisszell, Tattenhausen und Ziegelbach
ca. 10 Ministranten in Taiting

(die Anzahl ändert sich jedes Jahr im Juli bis September – je nach Einführung und Verabschiedung der Minis in den jeweiligen Orten)