Andachten im Kirchenjahr

Der Rosenkranz, Maiandachten, Ölberg- und Kreuzwegandachten haben einen festen Platz unter den Gottesdiensten in der Pfarreiengemeinschaft Dasing.

Reguläre Rosenkranzandachten in Dasing, St. Martin

1. Vor den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten um 9.15 Uhr (Ausnahmen werden in der Gottesdienstordnung bekanntgegeben)
2. Jeden Freitag um 18.30 Uhr vor der Abendmesse
3. Am 1. Sonntag im Monat um 13.15 Uhr “Bruderschaftsrosenkranz”
4. Oktober-Rosenkranz vor oder nach jedem Gottedienst (siehe Gottesdienstordnung)
5. Rosenkranzandachten für Verstorbene (in der Regel 3 vor der Beerdigung des Verstorbenen)
6. Bei den Wallfahrten nach Andechs (vor Christi Himmelfahrt)

Der Rosenkranz

1. Beschreibung

Der Rosenkranz gehört zu der in allen großen Religionen beheimateten Familie der Gebetsschnüre. Eine Gebetsschnur, an der verschiedene Perlen aneinandergereiht sind, dient zunächst einmal dem Abzählen einer bestimmten Anzahl von Gebeten. Mit diesen Zahlen werden teils magische Vorstellungen verbunden, teils symbolische Vorstellungen. Die Zahl 10 zum Beispiel symbolisiert Vollkommenheit und Harmonie. Psychologisch dienen solche Kettengebete der Konzentration (eine Aussage, ein Thema, ein Anruf) und Intensität (Wiederholungen).

Der in der katholischen Kirche heute weithin übliche Rosenkranz besteht aus einer Kette von fünf Zehnergruppen, die jeweils von einer etwas größeren Perle voneinander getrennt sind. Das optisch wie ein Anhängsel erscheinende Perlenstück, bestehend aus einem Kreuz, einer dickeren Perle und einer Dreiergruppe von Perlen ist der Rosenkranzanfang. Jeder Rosenkranz beginnt (beim Kreuz) mit dem Beten des Kreuzzeichens (“Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist.Amen”), dem Glaubensbekenntnisses, einem erneuten Kreuzzeichen und dem Vaterunser. Die folgende Dreiergruppe entspricht drei „Gegrüßet seist du, Maria“ und der Erinnerung an die drei göttlichen Tugenden (Glaube, Hoffnung und Liebe). Es folgt eine der größeren Perlen, bei der jeweils ein Vaterunser gebetet wird. Dann beginnt der eigentliche „Kranz“ der fünfmal zehn Perlen. Jeder dieser fünf Zehnergruppen entspricht jeweils ein Glaubensgeheimnis, das jeweils den 10 Gegrüßet seist du, Maria-Gebeten eingefügt wird.

Jeweils fünf dieser Gesetze ergeben zusammen einen „Rosenkranz“ .

So gibt es den

„Schmerzhaften“ Rosenkranz, den
„Glorreichen“ und den
„Freudenreichen“ Rosenkranz.

2. Geschichte

Die Anfänge des Rosenkranzes liegen in frühmittelalterlichen Marienanrufungen, die bis zu 150 Ave-Maria umfaßten. Von Anfang an wurden mit diesen sich wiederholenden Gebeten Glaubensgeheimnisse und biblische Texte verbunden. Schon früh waren es vor allem die 150 Psalmen, die dazu motivierten, analog 150 “Ave-Maria” zu beten und zu betrachten. Daher rührt auch ein alternativer Name für den (Marien-) Rosenkranz, der „Psalter“. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich daraus sehr verschiedene Gebets-Variationen unterschiedlichen Umfangs und thematischer Schwerpunkte. So werden zum Beispiel im sogenannten „Wunden-Rosenkranz“ die fünf Wunden Jesu betrachtet. Diese Betrachtung steht jeweils am Beginn einer Reihe von fünf Gegrüßet seist du, Maria und einem einleitenden Ehre sei dem Vater … Allein zu diesem Themenkranz „Wunden“ gibt es bei inhaltlicher Verwandtschaft formal sehr unterschiedliche Rosenkranzvarianten, so den Wundenrosenkranz der Salesianerinnen, den der Passionisten und den kleinen Wunden-Rosenkranz des hl. Alfons Maria von Liguori.

Der heute üblicherweise in der katholischen Kirche gebetete Rosenkranz entwickelte sich aus einer Vorform, die Dominikus von Preußen in einem Karthäuserkloster in Trier entwickelte. Die von ihm vorgeschlagenen 50 Einzelthemen wurden schließlich in die heute übliche Form von dreimal fünf Geheimnissen zusammengefaßt.

Die Verbreitung der Rosenkranzfrömmigkeit wird vor allem dem Dominikaner-Orden zugeschrieben, aber auch dem Jesuitenorden.

Den entscheidenden Durchbruch der Rosenkranzfrömmigkeit für die ganze Kirche bildete der Sieg der christlichen Flotte über die Türken in der Schlacht von Lepanto 1571. Diesen Sieg interpretierte man als Erhörung intensiven Rosenkranzgebetes. Seit dem gibt es das Rosenkranzfest am 7. Oktober; der ganze Monat Oktober wurde zum Rosenkranzmonat, in dem an jedem Tag der Rosenkranz gebetet werden soll. Maria erhält den Titel der „Rosenkranzkönigin“. 1937 veröffentlichte Papst Pius XI eine eigene Rosenkranz-Enzyklika.

3. Rosenkranz heute

In den letzten Jahren hat das Rosenkranzgebet seine große Bedeutung in der Volksfrömmigkeit weithin eingebüßt. Vor allem jüngere Menschen finden nur schwer Zugang zu diesem „monoton“ empfundenen Gebet. Andererseits ist aber gerade die durch die zahlreichen Wiederholungen und durch das gemeinsame „Gemurmel“ erzeugte Atmosphäre geeignet, einen eigenen Raum zu schaffen, sich aus der Zerstreutheit zu sammeln, Aufmerksamkeit zu konzentrieren und Gedanken zu intensivieren.

Die Geschichte des Rosenkranzes macht deutlich: Immer kommt es darauf an, sich selbst in diesem Gebet den wichtigen Glaubenssätzen und „Heilswahrheiten“ auszusetzen. Mehr als in jeder anderen Gebetsform geht es darum, das eigene Leben mit dem Glauben meditativ zu verknüpfen. Immer wurde dabei die Form sehr variabel und kreativ gehandhabt; die inhaltlichen Bezüge oft assoziativ zur eigenen Lebenserfahrung ausgewählt und den eigenen religiösen Bedürfnissen angepaßt. Genau darin liegen aber auch Ansätze, gerade dieses „altmodische“ Gebet für die Moderne zu revitalisieren und zu adaptieren.

Quelle: M.Lay

Mehr unter: http://www.autobahnkirche.de

Rosenkranzbruderschaft

Rosenkranzkönigin
Maria, die Königin des heiligen Rosenkranzes

(Betrachtung und Deutung des Bruderschaftsaltars in der Pfarrkirche St. Martin in Dasing, von Domkapitular Heinz Spoden)

Im Jahre 1475 wurde bei den Dominikanern in Köln zum ersten Mal Maria zur Königin des Rosenkranzes erklärt. Ein solches Ereignis setzt die Verbreitung und Übung des Rosenkranzes voraus. Die legendäre Erzählung, nach der Maria dem heiligen Dominikus die Gebete des Rosenkranzes gelehrt hat, machte die Dominikaner zu eifrigen Förderern dieses Gebets. Durch ihren Einfluß entstehen allenthalben eigene Rosenkranzbruderschaften. Eine im Jahre 1678 in Dasing gegründete Bruderschaft dieser Art fühlte sich der Königin des heiligen Rosenkranzes besonders verpflichtet. Aus Ihrer Bemühung entstand wohl der Altar mit der Rosenkranzkönigin, wie ihn unsere Darstellung zeigt. Er gilt in seiner jetzigen Komposition als Werk des 18. Jahrhunderts. Schauen wir ihn näher an.

Maria mit dem Jesuskind ist Höhe und Mitte des Bildes. Sie sitzt auf einem von Wolken gebildeten Thron, von Strahlenkranz und Wolkenrund umgeben. Trotz solcher Zeichen der Erhabenheit wirkt sie wie eine anmutige junge Frau. Ihre schlanke gestalt wird von einem reich gefalteten Umhang gefasst, der sich nach unten weitet und den Wolkensitz drapiert. Mit den Herrschaftszeichen von Zepter und Krone ist sie die „Mutter der Barmherzigkeit“, die Kopf und Körper jenen zuwendet, die sie suchen und verehren wollen. Das Jesuskind erscheint eher spielerisch als ernst. Es hält einen Rosenkranz in Händen und streckt ihn den Betern entgegen. Mit gleicher Kopfneigung wie die Mutter will der Jesusknabe deren Zuwendung bestätigen und das Rosenkranzgebet als ein immerwährendes Christusgebet gedeutet wissen. Die beiden Heiligen zu Füßen der Rosenkranzkönigin wollen das mit ihren Zeigegesten verständlich machen. Der heilige Dominikus weist mit der einen Hand hinauf und mit der anderen hinunter. Er präsentiert sich als Förderer des Rosenkranzgebets und schließt dabei das Beispiel seines Lebens ein. Die heilige Katharina von Siena zeigt mit der Bewegung ihrer Hände eher nach innen. Als große Mystikerin richtet sie ihre Augen auf das Zeichen der Heilandsliebe, das flammende Herz mit dem Dornen kranz. Katharina will die Geheimnisse des Rosenkranzes in ihrem Herzen bewegen und das Leben Jesu innerlich bedenken. Schließlich ist Christus „für uns Menschen und um unseres Heiles Willen vom Himmel herabgestiegen und Mensch geworden“. Zur näheren Erklärung dienen die 15 Medaillons rund um den Altar, die mit drei mal fünf Darstellungen auf die Geheimnisse des Rosenkranzes hindeuten. Wir sehen auf der einen Seite in aufsteigender Reihenfolge Darstellungen zu den Geheimnissen des freudenreichen Rosenkranzes , auf der anderen Seite solche zu den Geheimnissen des schmerzhaften Rosenkranzes. Und oben über dem abschließenden Bogen des Bildes sind Darstellungen zu den Geheimnissen des glorreichen Rosenkranzes. Alle diese Hinweise umschließen das Bild der Rosenkranzkönigin. Beim Beten des Rosenkranzes wenden wir uns mit Maria an Christus und mit Christus an den Vater im Himmel. Wir richten das Rosenkranzgebet zunächst an Maria, wenn wir die zehn Ave-Maria eines Gesätzes beten. Beim Ave-Maria bedienen wir uns der Worte, die der Engel Gabriel zu Maria gesprochen hat: „Gegrüßet seist du Maria, du bist voll der Gnade. Der Herr ist mit dir!“ Den Worten des Engels lassen wir beim Ave-Maria den Gruß folgen, den Elisabeth an Maria gerichtet hat: „Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die frucht deines Leibes!“ Und dann folgt die Bitte an die Gottesmutter „für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes!“

Im Rosenkranzgebet wenden wir uns nach jedem Ave-Maria auch an Jesus, dessen Name in der Mitte des „Gegrüßet seist du Maria“ steht. Mit dem Wort „Jesus“ verbinden wir eines der sogenannten Rosenkranzgeheimnisse, und erinnern uns dabei an das, was Christus zu unserem Heil gewirkt hat. So liegt der Name „Jesus“ mit den einzelnen Geheimnissen wie eine kostbare Perle in der Mitte des Ave-Maria. Mit Maria wenden wir uns an Christus und bemühen uns, wie Maria, alles in unserem Herzen zu bewegen, was unserem Heile dient. Die zehnmalige Wiederholung will uns zu einer fortdauernden Bemühung veranlassen. Das flammende Herz des Dasinger Altars darf uns lehren, den Rosenkranz in der hingebenden Liebe des Erlösers zu beten. Nur mit dem Herzen Christi können wir uns wirksam an den Vater im Himmel wenden.

Sinnvollerweise eröffnen wir jedes Rosenkranzgesätz mit dem „Vater-unser“. Alles Heil kommt ja vom Vater. Zu ihm, dem Vater, führt alles Heil hin. Jede Heilstat dient dem Wachsen des Gottesreiches und erstrebt jene Vollendung, die wir im Reiche Gottes erwarten.

Das Rosenkranzgebet ist ein Aufbruch. Mit Maria, der demütigen Magd, finden wir zu Christus, mit Christus suchen wir den Willen des himmlischen Vaters. Das flammende Herz mahnt uns dabei zu der bewegenden Liebe beider, der Muttergottes und des menschgewordenen Gottessohnes, Jesus Christus. Mit ihnen stehen und gehen wir auf einem Weg, an dessen Ende Gott wartet, um unseren Lebensweg zu erfüllen.
Heinz Spoden

Ölbergandacht

Der Ölberg:
Der Ölberg ist ein mehrfach in der Bibel erwähnter Bergzug östlich von Jerusalem mit mehreren Kuppen.
Jerusalem ist nur durch das Kidrontal vom Ölbergzug getrennt.
Im neuen Testament ist der Ölberg Schauplatz der Gefangennahme Jesu und ebenso bei seiner Himmelfahrt.
Östlich vom Ölberg liegen die Orte Bethanien und Bethphage. An seinem Westfuß der Garten Gethsemane.

Andacht von der Todesangst Jesu am Ölberg:

Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.
Er begann zu zittern und zu zagen
Markus 14, 32-34
32 Sie kamen zu einem Grundstück, das Getsemani heißt, und er sagte zu seinen Jüngern: “Setzt euch und wartet hier, während ich bete.”
33 Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst,
34 und er sagte zu ihnen: “Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht.”

“Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst”

Wacht und betet

“Bleibt hier und wacht mit mir.”

Matthäus 26, 39-43
39 Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: “Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.
40 Und er ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: “Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen?
41 Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.”
42 Dann ging er zum zweiten mal weg und betete.
43 Als er zurück kam fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen.

“Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst”

Vater, dein Wille geschehe

Vater, laß diesen Kelch an mir vorüber gehen!

Markus 14, 35-36
35 Und er ging ein Stück weiter, warf sich auf die Erde nieder und betete, daß die Stunde, wenn möglich, an ihm vorüber gehe.
36 Er sprach: “Abba, Vater, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht, was ich will, sondern was du willst soll geschehen.”

“Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die ganze Welt erlöst”

Die Ölbergandacht in der Franziskanerkirche zu Dietfurt:

Jedes Jahr in der Fastenzeit wiederholt sich in der Dietfurter Klosterkirche eine jahrhundertealte, fromme Tradition. Seit dem Barock, unterbrochen nur von der Auflösung des Klosters durch die Säkularisation, finden an den “Fastenpfinsta” genannten Donnerstagen die Ölbergandachten statt: Sie stellen szenisch das Leiden Jesu am Ölberg dar.

Mehr unter: http://www.franziskaner.de/dietfurt/

Kreuzwegandacht

1. Geschichtliches
Die Kreuzwegandacht wird – v. a. in katholischen Kirchen – in der 40-tägigen Passionszeit abgehalten, besonders feierlich jedoch am Karfreitag. In Jerusalem feierte man schon im 3. Jahrhundert die ganze Heilige Woche, indem man den Weg Jesu nachging. Vorläufer der heutigen Kreuzwegandachten sind seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Noch 1590 gab es dabei 12 Stationen, 1625 fügte der spanische Franziskaner Antonius Daza die 2 restlichen hinzu, so dass heute 14 Stationen üblich sind.

Der Volksglaube hat in den Pfarreien Taiting und Dasing eine weitere Station hinzugefügt:
15. Station – Kreuzauffindung durch die Hl. Helena:

2. Kreuzweg (Stationsbilder von St. Martin in Dasing)

Eine Betrachtung des Kreuzweges unseres Herrn.

1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt

Der Richter der Welt steht vor demGericht der Menschen. Haßerfüllt verlangt die verhetzte Menge seinen Tod. Aus Menschenfurcht fällt Pilatus das ungerechte Urteil. Jesus aber steht gebunden da und schweigt.

2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

Die Soldatenbringen das Kreuz. Freiwillig nimmt es der Herr auf seine Schultern. Er will den bitteren Kelch trinken, den der Vater reicht.

3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

Die Last ist schwer, der Weg steinig, der Herr zu Tode ermattet. Er schwankt und fällt. Doch er wird emporgerissen und zum Weitergehen gezwungen.

4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter

Die Mutter steht am Weg, den der Sohn mit seinem schweren Kreuz geht. Ihre Blicke begegnen sich. Sie erkennt seine Qual und trägt alles Leid mit ihm.

5. Station: Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

Der Herr vermag die Kreuzeslast nicht mehr zu tragen. Da zwingen die Soldaten einen Mann, der vom Feld kommt und eben vorübergeht, Jesus das Kreuz zu tragen.

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

Veronika sieht Jesu Leid und die Rohheit der Soldaten. Sie fragt nicht was die Menschen denken. Mutig dringt sie durch die Menge und bietet dem Herrn das Schweißtuch dar, in das er sein Antlitz drückt.

7. Station: Jesu fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

Die Schwäche und die Schmerzen des Herrn nehmen immer mehr zu. Er fällt ein zweites Mal, schwerer und schmerzlicher als zuvor. Mit großer Anstrengung steht er auf, um sein Opfer zu vollenden.

8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen

Am Weg stehen Frauen, die den gequälten Herrn beweinen. Er aber denkt voll Mitleid an das Unheil, das über sie kommen wird.

9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

Der Herr ist zu Tode erschöpft und bricht zum dritten Mal unter der Last des Kreuzes zusammen. Doch er will das Werk vollenden, das der Vater ihm aufgetragen hat. So rafft er sich mit letzter Kraft noch einmal auf.

10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt

Zu Tode ermattet ist der Herr auf dem Kalvarienberg angekommen. Die Soldaten reißen ihm vor allem Volk die Kleider vom Leib, und die Wunden der Geiselung beginnen von neuem zu bluten

11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt

Die Soldaten werfen Jesus zu Boden. Sie durchbohren seine Hände und Füße und schlagen ihn ans Kreuz. Dann richten sie es empor. Jetzt ist das Wort erfüllt: “Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen”.

12. Station: Jesus stirbt am Kreuz

Der Herr hängt angenagelt am Holz des Kreuzes. Er betet für seine Peiniger. Um die neunte Stunde schreit er: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” Und sterbend betet er: “Es ist vollbracht. Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist”.

13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt

Der Herr hat ausgelitten. Josef von Arimatäa hat voll Trauer und Ehrfurcht den Leib des Herrn vom Kreuz herabgenommen. Dann legen sie Jesus in den Schoß Mariens, seiner betrübten Mutter.

14. Station: Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt

Sie legen den Leib des Herrn in das Grab; doch der Tod kann ihn nicht festhalten. Aus dem Grab ersteht das Leben; die neue Schöpfung ist vollbracht.

Schlußgebet:
Allmächtiger, ewiger Gott, wir danken dir, dass du durch den Tod und die Auferstehung deines Sohnes unser Leben erneuert hast. Gib, dass wir durch die Teilnahme am Kreuzweg bereit werden, unser Kreuz geduldig und beharrlich zu tragen und die treu zu dienen. Schenke allen, für die wir gebetet haben, deine Gnade und führe unsere Verstorbenen zur Auferstehung. Durch Christus unsern Herrn.
Amen

Jesus ans Kreuz genagelt

Herr, am Kreuz hast du gebetet:
“Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun” (Lk 23,34)

Deine Liebe war größer als der Haß deiner Feinde. Du hast für sie zum Vater gebetet.

Gib und die Gnade, aus Liebe zu dir allen zu verzeihen, die uns Böses getan haben.

Herr, dem Verbrecher, der zu seiner Schuld und Strafe stand, hast du versichert:
“Amen, ich sage dir, heute noch wirst du mit mir in Paradiese sein” (Lk 23, 43)

Du hast ihm in der letzten Stunde dein Reich zugesagt.

Laß auch uns in der Todesstunde alle Schuld bereuen und fest auf deine Barmherzigkeit vertrauen.

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter:
“Siehe, dein Sohn!”
Dann sagte er zu dem Jünger:
” Siehe deine Mutter!” (Joh 19, 26-27)

In deiner Todesstunde hast du dich auch von deiner Mutter getrennt und diesen großen Schmerz getragen.

Gib uns die Kraft, ja zu sagen, wenn uns der Tod geliebte Menschen nimmt.

Herr, du hast in der neunten Stunde gerufen:
“Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Mk 15, 34)

Du hast die menschliche Not bis in die letzten Tiefen an dir erfahren.

Stärke uns in unserer letzten Stunde.

Jesus sagte:
“Mich dürstet.”
Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund.
(Joh 19, 28-29)

Einer oder mehrere Soldaten erbarmten sich – damals. Aber dein Ruf vom Kreuz herab “Mich dürstet” wird nie mehr verstummen.

Wo immer ein Mensch in dieser Welt leidet, wo einer hungert und dürstet – nach Liebe, dort bist du, Herr, verborgen und uns ganz nah. Herr, schenke uns Bereitschaft für dich und die Menschen.

Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er:
“Es ist vollbracht!” (Joh 19, 30)

Du hast das Werk vollendet, das dir der Vater aufgetragen hat.

Lass uns erkennen, was du von uns erwartest. Mach uns bereit, es zu erfüllen.

Und Jesus rief mit lauter Stimme:
“Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.”
Nach diesen Worten hauchte er seinen Geist aus. (Lk 23, 46)

Du hast dein Leben freiwillig hingegeben.

Herr, lehre uns beten, wie du gebetet hast. Herr, lass uns tun was du getan hast: alles – in die Hände – des Vaters legen, und – an dein Herz, du Bruder und König am Kreuz.

Herr, schenke uns Geborgenheit und Vertrauen.

Amen.

Wissenswertes zum „Wonnemonat Mai“
Woher kommt der Monatsname Mai?

Der Monatsname Mai wurde im Deutschen nach dem lateinischen maius gebildet. Als Namensgeber wird ein altitalischer Gott Maius vermutet, der Beschützer des Wachstums gewesen sein soll. Andere Bezeichungen: mensis Marie (Italien), Wunni- manoth, Winnemonat, Wonnemond. Der 1. Mai galt als offizieller Sommerauftakt. Nur natürlich war es deshalb, dass sich der Vortag, der 30. April, als Winterabschied mit entsprechendem Jahresendbrauchtum und Elementen des Wintervertreibens verband. In der „Walpurgisnacht” muss Lärm gemacht werden, um die Hexen und Dämonen zu vertreiben; Tanz, Essen und Trinken bieten hierzu ausreichend Gelegenheit. Bei dieser Festivität wird vielerorts der „Maibaum” – durch die Freiwillige Feuerwehr, die Schützen o. a. – aufgestellt. In allen Kulturen und Religionen symbolisiert der Baum das Leben; deshalb sind Bäume Göttersitze, befinden sich heilige Orte in Hainen, entstehen Gerichtslinde und Maibaum.

Brauchtum und Tradition:
Der Maibaum auf dem Dorfplatz

Der Maibaum oder Pfingstbaum des Dorfes oder des Stadtteils ist meist eine Fichte oder Tanne, die – bis auf den Wipfel – entastet wird. Dieser Maibaum wird durch einen Kranz, Fahnen, Bänder, Zunftzeichen usw. geschmückt und auf dem Dorfplatz aufgestellt. Wichtig ist, daß der Baumstamm säuberlich entastet und damit sehr glatt wird. Zusätzlich wird er gerne mit Seife eingerieben, denn er dient für Wettkämpfe als Kletterbaum. Bis heute ist der „Maibaumklau” im Nachbardorf, der dann nur durch – oft sehr viel – Bier ausgelöst werden kann, ein beliebter „Sport”. Frische Birkenäste, geschmückt mit Bändern und Blumen, die Liebesmaien, setzen verliebte Burschen ihren Mädchen als Symbole der Jugendfrische und Zuneigung („Ich bin dir grün!”) in der Nacht auf den 1. Mai oder zu Pfingsten vor die Tür oder stecken sie an das Haus. Schlimmer als gar keine Maien zu erhalten war es für ein Mädchen, von einem „verblichenen” Freund eine sogenannte Schandmaien aufgesteckt zu bekommen: einen dürren Stecken oder das kahle Gerippe eines ehemaligen Christbaumes.

Maibrunnenfest – ein Nachbarschaftsfest

An den Wert und die Bedeutung sauberen Wassers erinnern die Brunnenfeste, die zwischen Ostern und dem Monat Mai (Maibrunnenfest) vor allem im Süddeutschen stattfinden. Der Brunnen wird gereinigt und festlich geschmückt: Girlanden, oft mit ausgeblasenen bunten Eiern als Fruchtbarkeitssymbol versehen, und Birken- grün geben die Kulisse für Kerzen und Lampen. Früher wurden bei dem Reinigungsfest auch die schadhaften Geräte, Schöpfkellen und Wassertransportgefäße, ersetzt. Wenn nötig, wählte man einen neuen Brunnen- meister. In einigen Gegenden umkränzte man den Brunnenrand mit Moos und versteckte in Moosnestern Eier, aus denen der Dorfbäcker einen großen Kuchen für alle buk. Umzüge und Frühlingsspiele gehörten zu diesem Ereignis, das als Nachbarschaftsfest gefeiert wurde.

Römischer Brauch – verlegt vom 1. März auf den 1. Mai

Der vorjulianische römische Kalender begann das Jahr mit dem 1. März – und das nicht ohne Grund, denn in Rom ist dies der Beginn der Sommerzeit. Die Benennung des ersten Monats nach dem Kriegsgott Mars scheint auch nicht zufällig zu sein, denn der 1. März war im römischen Reich Tag der Truppenschau: Die neu einberufenen Rekruten präsentierten sich in Rom auf dem campus Martius, dem Mars- oder Märzfeld. Nördlich der Alpen konnte man dieses Ereignis nicht am 1. März, wohl aber am 1. Mai begehen. Auf Anordnung Pippins III. des Kurzen (751 – 768) aus dem Jahr 755 waren die Heerschauen auf den 1. Mai gelegt worden. Sie fanden entsprechend auf den „Maifeldern” statt. Diese Bezeichnung hat sich vielfach in Deutschland erhalten. Das bekannteste Maifeld ist wohl jenes in Berlin, das dann zum „Reichssportfeld” und zum Olympiastadion wurde. Die Heerschau erfolgte ursprünglich durch den König selber, der festlich Hof hielt und die Schwertleite, die Erhebung Geeigneter in den Ritterstand, in den Mittelpunkt stellte. Später richteten „Maigrafen” die Heer- schau und das Fest aus, das sich dem Mairitt der waffentragenden Männer anschloss. Kirchenvertreter haben diese Festivität ohne kirchliche Bezüge in den religiösen Festkreis einzuordnen gesucht. Das benachbarte Pfingstfest bot sich an, denn in der Apostelgeschichte wird im 2. Kapitel berichtet, dass fromme Männer aus jedem Volk unter dem Himmel in Jerusalem versammelt gewesen waren. Da dies auch auf die Heerschau am 1. Mai anzuwenden war, bei der der Hofstaat des Königs natürlich eine große Zahl von Ausländern aufwies, ließ sich das Ereignis zunehmend vom 1. Mai auf Pfingsten (meist Pfingstmontag) verlagern.

Kalt im Mai – die Eisheiligen und die „kalte Sophie”

Fester Bestandteil des Mai sind auch die Eisheiligen, eine Bezeichnung für die – bis auf Pankratius durch die Liturgiereform geänderten – Gedächtnistage der Heiligen Pankratius (12. Mai), Servatius 13. Mai) und Bonifatius (14. Mai) – Pankraz, Servaz, Bonifaz. An diesen Tagen ist erfahrungsgemäß ein verspäteter polarer Kälteein- bruch mit Nordwinden und sogar Frost zu erwarten. Dies hat zu der Bezeichnung „Eisheilige” für den 12. bis 14. Mai geführt. In Süddeutschland, Österreich und der Schweiz gehört auch der 15. Mai, der Gedächtnistag der heiligen Sophia, zu den Eisheiligen. Der 15. Mai heißt deshalb auch „kalte Sophie”.

Verehrung der Muttergottes im Monat Mai
1841 Erste Maiandacht in Deutschland

Die erste von den Kamillianern durchgeführte Maiandacht fand 1784 in Ferrara statt. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich diese Andachtsform von Italien aus und setzte sich weltweit in der katholischen Kirche durch. In Deutschland fand die erste Maiandacht 1841 im Kloster der Guten Hirtinnen in München-Haidhausen statt. Die deutschen Diözesen folgten innerhalb weniger Jahre: 1842 Aachen, 1844 Regensburg, 1847 Breslau und Rottenburg, 1850 Köln und Münster, 1851 Mainz, 1852 Paderborn, Osnabrück und Speyer, vor 1855 Trier, 1855 Eichstätt und Passau, 1858 Augsburg, Freiburg und Würzburg.

„Maialtärchen” für die Gottesmutter

Bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war es in Deutschland üblich, dass auch jede Familie im Monat Mai zu Hause einen „Maialtar” (rheinisch: „Maialtärchen”) aufbaute: Eine blumengeschmückte Marienstatue (u. a. mit Maiglöckchen) etwa im Herrgottswinkel, ein zusätzliches Ave-Maria zum Morgen-, Tisch- oder Abendgebet und der „Engel-des-Herrn” um 12 Uhr galten als üblich.

Maiandacht (Marienfeier):
Einführung:

Wir wollen die Frau ehren, die Christi Mutter war. An ihr hat Gott Großes getan, weil sie seinem Wort geglaubt hat.

Maria hat uns Christus geboren, der uns die Botschaft vom Vater brachte.

Maria war die demütige Magd, die hinter ihrem Sohn zurückgetreten ist. Sie bewahrte seine Worte in ihrem Herzen und gab die Bitten der Menschen weiter an ihrem Sohn.

Diese Frau wollen wir ehren und ihr danken, dass sie durch ihren schlichten Glauben an die Verheißung Gottes die Mutter unseres Herrn geworden ist.

Gebet:

Gott unser Vater, du hast die selige Jungfrau Maria zur Mutter deines Sohnes auserwählt und uns in ihr ein Vorbild und Beispiel des Glaubens gegeben, da sie ihr gehorsames Ja gesprochen hat zu deinem Wort und Auftrag.

Voll Freude haben wir uns versammelt, um dir dafür zu danken und die heilige Jungfrau zu ehren. Nimm unser Beten gnädig an und mehre auch unseren Glauben und unseren Gehorsam gegen dein Wort. So bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Das heilige Evangelium nach Lukas 1,26 – 38:

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret

zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.

Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.

Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.

Danach verließ sie der Engel.

Verehrung der Gottesmutter:

Der hl. Augustinus (+430) betet: “Nenne ich Dich Himmel, so thronst Du noch höher. Verkündige ich Dich als Mutter der Völker, so bist Du mehr als das. Grüße ich Dich als Abbild und Abglanz Gottes, so sage ich zu wenig. Nenne ich Dich Königin der höchsten Weisheit: Das alles bist Du.”

Wir verehren die Mutter Gottes im 4. Gesätz des glorreichen Rosenkranzes und beten:

Gegrüßet seist du Maria, der Herr ist mit dir.

Du bist gebenedeit unter den Frauen,

und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesu

“der dich in den Himmel aufgenommen hat”.

Heilige Maria, Mutter Gottes,

bitte für uns Sünder

jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen.

Fürbitten:

Maria, Mutter des Herrn und der Kirche. Wie du das Gebet der Jünger unterstützt hast, so hilf auch uns, damit unsere Anliegen bei Gott durch deinen Sohn Erhörung finden. So rufen wir dich an um deine Fürsprache:

V: Für die Kirche in unserer Zeit und unserem Land um die Gabe des Geistes.

A: Maria, Mutter der Erlösten, bitte für uns.

V: Für die Seelsorger und alle, die das Wort Gottes verkünden um die Kraft des Wortes und des Beispiels.

A: Maria, Mutter der Erlösten, bitte für uns.

V: Für alle Christen um den Mut Zeugen deines Sohnes zu sein.

A: Maria, Mutter der Erlösten, bitte für uns.

V: Für die kranken und einsamen Menschen um Trost in ihrer Situation.

A: Maria, Mutter der Erlösten, bitte für uns.

Wir beten mit den Worten, die Jesus uns gegeben hat: Vater unser…

SEGEN:

Gott, der allmächtige Vater, segne uns durch den Erlöser der Welt, unseren Herrn Jesus Christus, den Sohn der jungfräulichen Mutter Maria.

Maria hat den Urheber des Lebens geboren; ihre mütterliche Fürsprache erwirke uns Gottes Hilfe.

Das gewähre uns der allmächtige Gott, der Vater, Sohn und Hl. Geist. Amen.

Lied: Freu dich du Himmelskönigin oder ein anderes Lied